HI, Big Island, Kailua Kona

In unserem Quartier am MM 93 gibt es den versprochenen privaten Strand natürlich nicht. Es sei denn, man bezeichnet Beach Parks in 10 bis 15 ML Entfernung als 'private'. Trotzdem ist das Quartier wunderschön inmitten von Bananen-, Macadamias- und Papayabäumen sowie Kaffeebüschen.
Es gibt keine Glasfenster, nur Fliegengitter. Dadurch sind bei dieser ungewohnt feuchten Witterung die Klamotten leider etwas klamm.

Unsere super gut ausgerüstete Küche wird gern genutzt.

Endlich halte ich den Beginn unserer 'Kunstsammlung' in Händen! Das ist nicht bloß ein leerer Karton, da ist die Skulptur wirklich drin. Kann man an den Ohren erkennen, die da gerade Besuch bekommen.

Und wieder schnorcheln wir in unserer 'Turtle Bay', eine kleine, flache, durch ein Riff geschützte Bucht. Sogar nach 10 Jahren und völlig neuer Bebauung finden wir sie wieder! Hier sind Fische und Schildkröten an Schnorchler gewohnt und haben somit nur eine geringe Fluchtdistanz - herrlich!

Und abends zum Lu'au. Es fängt tourigerecht mit 'all inclusive'-Feeling an. Nachdem die kostenlosen Getränke einverleibt sind, beginnt die Show dann richtig mit Imu-Zeremonie, Essen (ungewöhnlich lecker)

und einer Tour durch die Hula Tänze der verschiedenen Inseln Polynesiens, besser als erwartet und absolut nicht kitschig.

Tagsüber ist immer mal wieder Schnorcheln dran oder Lesen am Strand bei 77°F und leichter Bewölkung. Somit besteht nur geringere Sonnenbrandgefahr.

Nach diesem fantastischen Tag ist auch in unserer Unterkunft plötzlich alles trocken und nichts mehr klamm.
Vor Big Island gibt es Planktonbänke, die gern von Mantas aufgesucht werden. In der Bucht nördlich von Kailua sind es ca. 40 Mantas, die hier ihren Hunger stillen. Dieses Ereignis wollen auch wir uns nicht entgehen lassen.
Das nächtliche Schnorcheln mit den Mantas ist ein einmaliges Erlebnis! Der erste Manta, den wir sehen, berührt mich sogar. Es ist, als wenn Leder meine Haut streift.

Wir haben leider keine eigenen Videos, aber dieses Youtube Filmchen gibt einen sehr realistischen Eindruck, wie es für uns wirklich ausgesehen hat.
Straße auf der Fahrt nach Waimea:

Den steilen Abstieg ins Waipio Valley bewältigen wir zu 3/4 bis ich bemerkte, dass der Autoschlüssel fehlt. Das Auto ist offen und der Schlüssel liegt innen. Hoffentlich ist es kein Auto, was sich selbst verriegelt! Mein Herz sinkt beträchtlich abwärts. Sofort wird kehrt gemacht, aber der Aufstieg ist dann wesentlich schwerer und länger, immerhin 25% Steigung.


Mit klopfendem Herzen erreichen wir den Parkplatz, Gott sei Dank, die Karre steht noch da und läßt sich sogar öffnen.
Damit ist der Ausflug allerdings beendet, denn zwei Mal hintereinander geht man den Weg nicht. So gibt es nur Fotos vom Parkplatz aus.

Das Wetter ist jedoch wunderschön und wir haben tolle Sicht auf den Mauna Kea.

Im Januar 1779 ging Cook mit seinen Schiffen hier in der Kealakekua-Bucht vor Anker, verließ die Bucht und kehrte wegen eines Sturmes zurück. Nach einigen Missverständnissen mit den Einheimischen wurden er und ein Teil seiner Mannschaft am 14. Februar 1779 getötet. 
Sein Monument kann man nur per Wasser erreichen, selbst paddeln oder mit Boot fahren. Wir entschieden uns natürlich für paddeln. 
Und es ist keine Legende, am Monument findet man den besten Schnorchelplatz von ganz Hawai'i.

Gut, dass man hierher nicht mit Auto oder Bus kommen kann. So sind die fantastischen Korallen wunderschön erhalten und nicht beschädigt. Eine tolle Artenvielfalt der Korallen und Fische, sogar ein Muränen Aal hat dort zwischen den vielen bunten Fischen sein Revier.
Und das kann der kleine Micha nicht wieder gut machen: an unserem letzten Tag sind wir die Market Places in Kailua abgeklappert und erst im 5. (fünften!) gab es CD´s mit hawaiianischer Musik. Whitney und Izsrael gab es in Hülle und Fülle, auch hier wird mit toten Künstlern das meiste Geld verdient. Na ja, was macht man nicht alles für die lieben Kollegen.
Abschied am Flughafen, wo bekommt man solchen Sonnenuntergang direkt vom Flughafen aus.

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