Umbrien, die einzige Region Italiens, die weder eine Meeresküste noch eine Grenze zum Ausland hat, ist geprägt durch Weidewirtschaft und Ackerbau. Der höchste Berg des Umbrischen Apennin ist der Monte Vettore mit 2.476 Metern.
Das Camp Fontemaggio ist stufenförmig angelegt, so dass fast keinem Stellplatz der fantastisches Blick ins Tal versperrt ist.

Assisi (29.000 EW) wurde von den Römern im Jahr 399 v. Chr. terrassenförmig auf einem Felsrücken an der Westseite des Monte Subasio angelegt.
Die erst 1538 fertig gestellte Befestigungsanlage Rocca Maggiore befindet sich auf einer Felsspitze oberhalb des historischen Zentrums der Stadt.

Assisi ist die Geburtsstadt des Franz von Assisi (1181) sowie der Klara von Assisi (1193). Als Gründer der Minderen Brüder, heute Franziskaner oder Minoriten, sowie des Klarissenordens werden sie als Heilige verehrt.
In der romanischen Kathedrale San Rufino wurden Franz und Klara getauft.

Die mittlere Rosette aus dem 12. Jahrhundert ist von den vier Evangelistensymbolen umgeben. Getragen wird die Rose von drei Gestalten, die auf Ungeheuern stehen.
Durch das südliche rechteckige Stadttor aus Backstein, die Porta San Giacomo,

gelangt man in die Oberstadt.
Die Porta San Francesco aus dem 14. Jahrhundert mit den zwei Wehrtürmen ist ebenfalls Teil der ehemaligen, rund fünf Kilometer langen Stadtmauer.

Die Piazza del Comune mit dem Löwenbrunnen aus dem 13. Jahrhundert wurde an Stelle eines antiken römischen Forums errichtet.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurden drei Häuser zum Palazzo dei Priori zusammengefasst.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde an der heutigen Piazza del Comune ein Minerva Tempel errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde der Tempel zur Kirche Santa Maria sopra Minerva umgebaut, wobei die Fassade und die Vorhalle erhalten blieben.

Der Innenraum ist im Barockstil des 17. Jahrhunderts mit üppigen Stuckarbeiten gehalten.

Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Stätte 1786 und beschrieb sie als das erste gut erhaltene antike Gebäude, das er je gesehen hatte.
An die Kirche grenzt der 47 Meter hohe Torre del Popolo aus dem 13. Jahrhundert. Neben der Eingangstür kann man noch heute die Dicke der damals üblichen Mauer sowie Abmessungen der Dachziegel, Fliesen und Hohlziegel sehen. Die Eisenstäbe geben die Längenmäße, hauptsächlich zum Abmessen von Stoffen, an.
In dieser interessanten Stadt gibt es auch Straßenkunst, allerdings der anderen Art
