I, Siena bis Sovana

Die sechseckige, auf sechs Pfeilern ruhende Kuppel des Domes von Siena wurde von 1259 bis 1264 mit einem Durchmesser von ca. 16 Metern erbaut und ist ein Meisterwerk gotischer und barocker Architektur.
Das blaue Innerste der Kuppel ist mit goldenen Sternen übersät und heißt deshalb Porta del Cielo, Himmelstor.

In der Piccolomini-Bibliothek von 1492 prangen entlang der Wände berühmte Fresken mit Szenen aus dem Leben des Papstes Pius III. (1458-1464). Er war ein bedeutender Humanist, Diplomat und Kirchenfürst. 
In der Mitte steht die Gruppe der 'Drei Grazien'.

Das Baptisterium, die von 1316 bis 1325 errichtete gotische Taufkirche, ist für das 1429 fertiggestellte Taufbecken berühmt. Das sechseckigen Becken mit seitlichen Bronzereliefs wird von einer Statue Johannes des Täufers gekrönt und gilt als ein Hauptwerk der italienischen Renaissance-Skulptur.

Das Museum Opera del Duomo befindet sich im nicht abgeschlossenen Erweiterungsbau des Domes, dem Duomo Nuovo. Der Bau wurde 1339 begonnen und aufgrund der in Siena tobenden verheerenden Pest 1348 abgebrochen. 
In ihm befinden sich auch eine Sammlung von Marmorstatuen des 14. Jahrhunderts sowie das imposante Fenster des Domchores.

Das Facciatore ist die ebenfalls unvollendet gebliebene Querwand des geplanten Duomo Nuovo.

Nur durch das Museum Opera del Duomo kann man das Facciatone, das für seinen atemberaubenden Panoramablick bekannt ist, betreten. Über eine enge Wendeltreppe mit 131 Stufen gelangt man auf die Spitze und genießt die spektakuläre Aussicht.

In dieser wunderschönen Stadt mit den sehr steilen Gassen fühlt man sich richtig wohl.

Nur einige Fahrräder haben wohl keine Bremsen, sie müssen bergrunter (!) geschoben werden.

Hier kann es nur einen Tipp geben, lasst die schönen Städte wie Siena in Ruhe, fahrt nach Florenz, da kann man keinen Schaden mehr anrichten.
Die etruskische Nekropole Città del Tufo von Sovana besteht aus Grabmonumenten, die an antike Tempelfassaden erinnern sollen. 

Da die Gräber in den weichen Tuffstein geschlagen wurden, sind sie mittlerweile sehr verwittert, wir erkennen fast nichts. Für Archäologen ist es sicherlich interessant, nur nicht für uns.
Uns hat der in den Felsen gehauene Hohlweg am besten gefallen.

Schon ab dem 9. Jahrhundert v. Chr. gab es etruskische Siedlungen auf dem Gebiet von Sovana.
Der Piazza del Pretorio ist der einzige Platz dieses kleinen Ortes. Die ihn umgebenden zweistöckigen Häuser stehen auf Fundamenten aus dem 12. bis 15. Jahrhundert und sind vollständig erhaltenen. Auch das Backsteinpflaster mit dem Fischgrätenmuster ist noch original.


Zu den Gebäuden, die den Platz umgeben, gehören das Amtsgericht und auch der Archivpalast.
Die Vorderfront des Palazzo Pretorio (Amtsgerichtpalast), aus dem 12. Jahrhundert, ist mit einer Reihe großer Wappen dekoriert.

Den Palazzo dell’Archivo (Archivpalast) aus dem 13. Jahrhundert schmückt ein schlanker Glockenturm.

Dieses kleine Städtchen mit seinen 110 Einwohnern ist gerade richtig zum Entspannen, wie im liebevoll gestalteten Hotel Scilla. 

Es ist erstaunlich, wie die vier Restaurants hier überleben können, aber es funktioniert. Es gibt nur wenig Gerichte, die weitestgehend vorbereitet und im Tiefkühler gelagert werden. Pasta, Pesto, Vorspeisen, Dessert sind frisch zubereitet und gibt es nur so lange der Vorrat reicht. Uns gefällt das, manchen Bustouristen nicht.
Der romanisch-gotische Dom aus dem 9. Jahrhundert ist eine mit Steinmetzarbeiten verzierte Kathedrale mit dem Portal an der Längsseite aus Marmor.

Menu-off-canvas