Im Washington Slagbaai NP begrüßen uns die Gelbschulter Amazonen.

Wir können diese Papageien jedoch kaum von den Braunwangen Sittichen in unserem Quartier, die ebenfalls zu den Papageien gehören, unterscheiden.
Heute herrscht starker Wind, so dass das Schnorcheln im NP wegen der heftigen Wellen verboten und auch sehr gefährlich ist.
Als Ausgleich bekommen wir am Suplado Blow Hole eine volle Ladung Gischt ab.

Nach 10 Minuten sind wir und auch unsere Klamotten wieder vollständig trocken.
Armin ist fasziniert von den Türkenkopf Kakteen.

Nun wird es Zeit, sich bei 1.000 steps von der schönen Dünung

mit den Schildkröten hin und her treiben zu lassen. Das Hinein- und Hinauskommen geht jedoch nicht ohne Blessuren ab.

Dieser Botanische Garten ist wohl schon eine Weile geschlossen.

Vom beinahe Mittelpunkt der Insel, dem Seru Largo,

hat man einen weiten Blick über die gesamte Insel.
Das Wassertaxi bringt uns nach Klein Bonaire, dem schönsten Schnorchelspot mit dem einzigen Sandstrand von Bonaire.

Aber auch hierher kommen die Passagiere vom Kreuzfahrtschiff mit mehreren Booten.

In Gruppen zu Schnorcheln macht keinen Spaß. Aber wir sind mit dem ersten Taxi gekommen und hatten das Riff noch für uns. So konnten wir bei Ankunft der Massen den Rückweg ohne Wehmut antreten.
Selbst die Einheimischen meiden ihren angestammten Picknickplatz, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Es ist eben weltweit so, dass der überbordende Tourismus, besonders durch die riesigen Kreuzfahrtschiffe, die Einheimischen mehr belästigt als erfreut.
Im 2,5 Meter tiefen Pool bei Captain Don kann man sogar schnorcheln, nur eben ohne die interessanten Korallen und Fische.

Bei leichter Brise und Kuchen macht auch das Skatspielen im Schatten so richtig Spaß.

Der Flieger startet erst gegen 21:30 Uhr und so laufen wir zum Abschied noch einmal durch Kralendijk. Die sonntägliche Session der Freizeitmusiker findet leider nur jeden ersten Sonntag im Monat statt. So bleibt Mona Lisa heute geschlossen.

Dafür werden wir von der Karnevalparade überrascht.

Die Bewohner Kealendijks sitzen oder stehen am Straßenrand und unterstützen die vorbei ziehenden Tumba-Schulen kräftig mit Gesang und Tanz. Die Wagen sind nicht ganz so schön gestaltet, wie in New Orleans, denn der Platz wird für die dröhnenden Boxen benötigt, sehr kraftvolle Musik.
Es ist ein schöner Abschied von Bonaire.
Bevor der Jetlag zuschlagen kann, spielen wir im Zug von Hamburg nach Rostock intensiv Skat.
