Nach vielen Jahren des viel zu warmen Schietwetters erfreut der schöne kalte Winter Jung und Alt. Leider fällt kaum Schnee, es ist -10°C kalt und die Böden sind tief gefroren. Zwischendurch gibt es noch einen Tag Wärme mit Regen und Blitzeis.
Und der Neuschnee verwandelt die gefrorene Warnow endlich Mal wieder in weiße Winterpracht.

Leider betreten verboten, das dünne Eis hält nicht!
Da bieten sich die Februarferien für die Flucht ins Warme geradezu an. So beschließen wir, eine Woche auf Bonaire zu schnorcheln.
Von Captain Don's Habitat aus

kann man direkt ins Wasser steigen zum Schnorcheln und schon ist man mitten unter den bunten Fischen.
Die vielen Taucher stören uns nicht, denn die tauchen einfach ab.

So buchen wir diesmal nicht die großen Zimmer mit Kühlschrank, Mikrowelle und Meerblick, sondern einen schönen Bungalow

mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern und einer richtigen Küche.
Nun haben wir zwar keinen Blick auf den Pool und Klein Bonaire, aber im ‚Garten‘ haben wir schöne Schattenplätze zum Lesen.

Morgens werden wir vom 'Gesang' der Braunwangensittiche geweckt.

Und bereits beim Frühstück auf der herrlichen Terrasse genießen wir die Wärme.

Das Auto ist diesmal ein chinesischer Changan und seine 'Fahrtauglichkeit' bringt Dieter schier zur Verzweiflung.

Fritzi lehnt es vollständig ab, damit zu fahren.
Bei den Mangroven schleicht sich unser Fotograf

an die Flamingos heran und die lassen ihn gewähren.

Heute liegt die auf der Meyer-Werft gebaute Celebrity Silhouette mit knapp 2.900 Passagieren an Bord am Pier. Die Insel platzt aus allen Nähten. Die Straßen sind mit Kleinbussen, PKWs und Buggies verstopft.
Die neueste Entdeckung sind Insel-Radtouren für die Kreuzfahrttouristen. Ein Kleinbus mit Fahrradanhänger fährt über die Insel und setzt hin und wieder die Radfahrer aus. Da ist dann kein Vorbeikommen bei den engen Straße. Aber nach ein bis zwei Kilometern werden die Räder wieder eingesammelt und weiter geht es mit dem Bus, bis zur nächsten Aussetzungsstelle.
Am Sorobon Beach tummeln sich auf dem Lac Cai massenweise Surfer und Foilsurfer.
Dort wollen wir zu Armins Geburtstag im Sebastian's Beach Restaurant mit Blick auf die Lagune und die Surfer gemütlich Mittag essen.

Plötzlich strömen Massen von Amis herein, denn es parken acht Busse am Straßenrand. Wollen die etwa hier ihren Lunch einnehmen? Wir hauen lieber ab.
Und an jedem leicht erreichbaren Schnorchelspot kommt man vor Kreuzfahrttouristen mit Nudeln nicht ins Wasser. Aber morgen sind sie wieder weg. Das nächste Schiff soll erst in vier Tagen kommen. So lange wird die Pier für das Frachtschiff benötigt.
An den roten Sklavenhütten, die schon etwas von ihrer ursprünglichen Farbe eingebüßt haben, wird natürlich auch ein Stopp eingelegt.
