QLD, Daintry bis Kuranda

Mit der Seilfähre geht es gemächlich über den Daintry River. Wir dürfen das Auto während der Überfahrt nicht verlassen, wahrscheinlich wegen der Krokodile.


Den einen Kilometer langen Jindalba Boardwalk haben wir wieder für uns allein, hierher kommen keine Busse.
An der Daintree Ice Cream Company kosten wir das leckere Eis aus uns völlig unbekannten Früchten, wie Soursop, Davidson Plum oder Posh Te. 


Unser Favorit ist allerdings Wattleseeds mit seiner Mischung aus Kaffee-, Schokoladen- und Haselnussaroma.
Die Bäume, der für die Eisproduktion verwendeten Früchte, sind auf einem parkartigen Lehrpfad angepflanzt.


Und da ist noch dieser nicht zu unterschätzende Hinweis!

Auf dem stromlosen Campground am Turtle Rock Cafe in Cape Tribulation (330 Einwohner) sind wir mitten im Wald. Der Waran empfängt uns wieder einmal


und die Rufe der Reinwardthühner hören wir die ganze Nacht. Diese Großfußhühner gibt es nur auf einem schmalen Streifen an der Nord- und Ostküste Australiens.


Sie legen ihre Eier in Nisthügel, die eine Höhe von einem Meter und einen Durchmesser von zehn Metern erreichen können. Diese Nisthügel werden über Jahre gepflegt und bewacht. Weitere Brutpflege findet nicht statt. Nachdem die Eier durch Sonnenwärme ausgebrütet sind, befreien sich die Jungen aus dem Hügel und sind dann vollkommen auf sich gestellt.
Auch den metallicblauen Ulysses Schmetterling sehen wir vorbei fliegen. Ein kurzes Leuchten im Wald und schon ist er fort.
Weiter nach Cook Town geht es über den wunderschönen 4WD Bloomfield Track.


Cook Town (2.350 Einwohner) ist um diese Jahreszeit ein kleines verschlafenes Örtchen, riesig breite Straßen und kaum Autos, Menschen schon gar nicht.



Der Wind hat immer noch nicht nachgelassen. So gehen wir in Port Douglas fein Redclaw Crayfish essen,




bevor wir über die kurvenreiche Inlandstrecke nach Kuranda fahren. An der Barron Gorge und laufen wir den Boardwalk durch den Regenwald bis zur Railway Station.



Dabei hat man einen super Blick auf den Wasserfall.